Einführung in das Thema
Im Unterricht wurde uns aufgetragen, uns zu überlegen, welches Projekt wir machen wollen, was eigentlich der Inhalt von unserem Projekt sein sollte und wie wir es in die Tat umsetzen sollten.
Entwicklung von der >>Idee<>Projekt<<
Zuerst wussten wir nur, dass wir ein Projekt machen wollen und hatten noch keine konkrete Idee zum Inhalt des Projekts. Wir dachten uns, das Projekt, das uns am meisten zusagt, ist „young creativity award“ und Hribernig hatte die Idee, mit dem Thema der Ausgrenzung. Danach haben wir lange hin und her überlegt, wer eigentlich ausgegrenzt wird, in der Schule und im Alltag. Später sind wir zum Entschluss gekommen, dass meistens die ausgegrenzt werden, die sich von anderen durch Aussehen, Religion oder Intelligenz unterscheiden. Wir haben uns nur auf das Aussehen konzentriert und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass sich viele Leute, gegenüber Leuten mit anderer Hautfarbe, anders verhalten, sich abwenden oder sie sogar ausschließen. Durch diese Überlegungen entschieden wir uns, ein Projekt gegen Rassismus zu machen, weil wer will schon wegen seiner Hautfarbe ausgegrenzt werden. Im Prinzip sind alle Menschen gleich, denn es kommt nicht aufs Aussehen, sondern auf die inneren Werte eines Menschen an. Wir überlegten uns, dass wir einen Film machen möchten, der gegen Rassismus ist, aber auch einen Witz hat. Wir dachten nach, welche Gruppe in der Gesellschaft eigentlich am meisten gegen Menschen mit anderer Hautfarbe ist und kamen zum Entschluss, dass es die ältere Generation ist (ältere Menschen). Tomaschitz ist eine Szene aus einem alten Film eingefallen, den wir in der zweiten Klasse in Religion angeschaut haben, als ein dunkelhäutiger Mann einer alten Dame das Busticket wegisst und sie vom Kontrolleur aus dem Bus geworfen wird. Jetzt mussten wir nur noch überlegen, wie wir die Szene aus dem Film, mit unseren Ideen kombinieren können. Wutte hatte eine Idee und meinte, was wäre, wenn die alte Dame einem dunkelhäutigen Mann das Busticket wegisst? Dann kommt der Kontrolleur, glaubt dem Mann nicht und wirft ihn aus dem Bus. Das wäre erstens witzig und zweitens würden man den Alltagrassismus darstellen. Danach mussten wir noch an der Umsetzung feilen. Zuerst wollten wir den Film real drehen und jemanden von uns schwarz anmalen, aber dann überlegten wir, ob es nicht einfacher wäre, das Ganze zu zeichnen. Doch wir haben festgestellt, dass keiner von uns so gut zeichnen kann und wir benötigten eine kreative Ader. Doch dann hatte Sladky die perfekte Idee. Wir machen das so wie in Southpark mit einer Bilderabfolge und Farbkarton. Alle waren sofort von dieser Idee begeistert und wir übernahmen sie.
Projektziel
Unser Ziel war es das wir ein Projekt brauchten das einen Witz hatte, denn wir sind der festen Überzeugung das man sich Sachen leichter merkt wenn sie das witzig sind. Denn wenn in der Schule irgendwas witziges passiert merkt sich das jeder, aber wenn der Lehrer auf der Tafel steht und was vorträgt merkt man sich das nicht so leicht. Wir wollten mit dem Projekt veranschaulichen das selbst im 21 Jahrhundert noch immer der Rassismus eine große Rolle spielt und die schlimmsten Übeltäter sind dabei die alten Leute, weil sie nicht mit der Zeit gehen. Und die ärmsten sind ja die Afroamerikaner, die fallen ja besonders durch ihre braune Hautfarbe auf, aber eigentlich ist es egal wie ein Mensch aussieht, denn auf die inneren Werte kommt es an.
Projektablauf
Zuerst haben wir uns überlegen müssen, was wir für ein Projekt machen. Danach, als wir eine Idee hatten, mussten wir nachdenken, wie wir das auf die Leinwand bekommen. Nun besprachen wir, wer was machte. An einem Wochenende, also von Freitag bis Sonntag, wurde gebastelt, fotografiert und animiert, damit es ein gelungenes Video wird. Danach wurde nur mehr die hier stehende Dokumentation erstellt.
Inhalt:
Ein Afroamerikaner kommt zu einer Bushaltstelle und wartet dort auf einen Bus, der ihn nachhause bringen soll. Der Bus kommt, er steigt ein und besorgt sich ein Fahrticket. Danach sucht er sich einen Platz und setzt sich einer alten Frau gegenüber. Die ist voll unzufrieden damit, dass ihr gegenüber eine schwarzhäutige Person sitzt und macht dauernd blöde Grimassen. Nun steigt ein Kontrolleur ein und beginnt mit dem Kontrollieren der Fahrtickets. Die alte Frau und der Afroamerikaner holen ihr Ticket hervor und warten bis der Kontrolleur zu ihnen kommt. In einem unbeachteten Moment steht die alte Frau auf und nimmt dem Afroamerikaner das Ticket weg und verspeist es. Der Afroamerikaner ist ganz verdutzt. Jetzt steht der Kontrolleur vor ihm und verlangt das Fahrticket. Die alte Frau zeigt ihres gleich und der Afroamerikaner versucht ihm zu erklären ,sdas sie ihm seines weggenommen hat und dann auch gleich verspeist hat. Der Kontrolleur glaubt ihm diese unglaubwürdige Geschichte nicht und lässt ihn bei der nächsten Haltestelle aussteigen. Die alte Frau lacht den armen Afroamerikaner voll gehässig aus. Der Afroamerikaner steigt traurig aus und sieht den davonfahrenden Bus hinterher. Nun muss er seinen Weg nach Hause zu Fuß überwinden.
Technische Hilfsmitte:
Paint
Windows Movie – Maker
Spiegelreflexkamera
Schablone
Farbkarton
Schere
Machart
Zuerst musste man die Figuren und die Hintergrundbilder mit einer Schere aus einem Farbkarton ausschneiden. Danach wurden Bilder mit einer Spiegelreflexkamera gemacht. Nach jedem gelungenen Bild wurden die Figuren und Bühnenbilder leicht verändert und wieder fotografiert. Dabei machten wir um die 350 Bilder. Danach luden wir die Bilder auf den Computer und ließen sie schnell hintereinander mit dem Programm Windows Movie-Maker ablaufen, so dass es aussieht, als wäre es ein Film. Mit dem Programm Paint wurden die Sprechblasen eingefügt. Das ist eine Art von Stop-Go Motion.
Gruppenmitglieder / Tätigkeiten
Hribernig Lukas: Ideenfindung, Dokumentation, Kommentar, Basteln
Sladky Maximilian: Basteln, Fotografieren, Zusammenstellen
Tomaschitz Dominik: Ideenfindung, Dokumentation, Kommentar, Basteln
Wutte Raphael: Titelfindung, Kommentar, Basteln
Szeneneinteilung
Szene Zeit Handlung
1 00:00 – 00:04 Ein Skinhead kommt zur Bushaltestelle
2 00:05 – 00:12 Ein dunkelhäutiger Mann kommt zur Bushaltestelle
3 00:13 – 00:15 Der Bus kommt
4 00:16 – 00:17 Die beiden Männer steigen in den Bus
5 00:18 – 00:19 Der dunkelhäutige Mann kauft eine Fahrkarte
6 00:20 – 00:23 Eine alte Frau schaut den dunkelhäutigen Mann wütend an und er setzt sich hin
7 00:24 – 00:29 Die alte Frau kommt zu ihm und isst seine Fahrkarte weg
8 00:30 – 00:31 Der Kontrolleur kommt
9 00:32 – 00:33 Die alte Frau zeigt ihm die Fahrkarte
10 00:34 – 00:39 Der dunkelhäutige Mann beteuert seine Unschuld, ohne Erfolg
11 00:40 – 0041 Die alte Frau grinst
12 00:42 – 00:45 Der dunkelhäutige Mann wird aus dem Bus geworfen und der Bus fährt weg
13 00:46 – 00:50 Gib Rasissmus keine Chance!
Kommentare
Hribernig & Tomaschitz:
Wir sind der Meinung, dass wir unsere Vorstellungen des Projektes bestmöglich realisiert haben. Durch den Einbau eines Witzes in die Handlung, dass eine ältere Frau jemandem das Busticket wegisst, erhoffen wir uns, dass das Projekt eine rassistische Alltagssituation darstellt, aber durch den Witz in Erinnerung bleibt.
Wutte:
Der Film soll übertrieben darstellen, wie Rassismus gegen Ausländer betrieben wird. Für mich war es eine große Ehre, in so einer gut organisierten Gruppe zu arbeiten.
