Definitiv der langwierigste und schwierigste Teil des Projekts: die Animation. Wieviele Stunden ich vor dem Bildschirm mit Macromedia Flash verbracht habe, weiß ich nicht mehr, jedenfalls genug. Als erstes wurde der Schmetterling erstellt und animiert danach, mit Hilfe von Bernhard, die “Schlüpf-Szene” und zum Schluss die letzte Szene mit dem Radfahrer.

Anschließend legten wir die Animation mithilfe von Adobe After Effects über die Videodatei und ließen den Schmetterling fliegen. Nach einigen Korrekturen und Neubearbeitungen der Animation war das Video endlich fertig. Der Aufwand und der Stress hat sich gelohnt, das Gesamtergebnis war durchaus zufriedenstellend.
Das letzte Problem – ein Fehler beim Übertragen des Videos auf DVD – wurde auch noch erfolgreich behoben und die das Video trat seine (Post)Reise zum Netdays Team an.
Leider wurde ich kurz nach dem 1. Drehtag krank – Angina und Fieber. Trotzdem ließen wir den nächsten Drehtag nicht ausfallen, die Zeit wurde auch immer knapper.
Die “Dosenszene” war mit 12 Takes die meistgedrehte Szene. Es dauerte halt einige Zeit, bis die Dose unseren Vorstellungen entsprechend auf der Straße liegen blieb.

Auf zur letzten Szene – der Stau. Bis genügend Autos zum Stehen kamen dauerte es zwar auch eine Weile, aber das Warten hat sich gelohnt. Nachdem wir auch diese letzte Szene im Kasten hatte schlossen wir auch diesen Drehtag erflogreich ab und für mich hieß es wieder “ab ins Bett”.

Nach längerem Überlegen sind wir bei einem gemütlichen Zusammensitzen und Diskutieren auf die Idee mit dem Schmetterling gekommen. Nachdem das Konzept fertig gestellt wude und die Drehtage festgelegt wurden konnte es losgehen.
Der erste Drehtag, obwohl er auch der anstrengendste war, verlief durchaus erfolgreich. Nachdem wir einen Heizkörper aus Bernis Keller mit einem Einkaufswagerl in den Wald gefahren haben und den Heizkörper durch dichtes Dornengestrüpp einen Hang hinutergezerrt haben, konnten wir uns freuen, die erste Szenen nach einigen Takes im Kasten zu haben.

Danach machten wir uns an die Vorbereitung für die 2. Szenen – der verschmutze Bach. Wir platzierten die mitgebrachten Plastikflaschen und machten ein paar Aufnahmen. Nachdem wir die Plastikflaschen unter Nass-werd-Gefahr wieder aus dem Bach fischten und gleich den Wald von weiterem Plastikmüll befreiten machten wir uns auf den Weg zu einer großen Wiese, die ebenfalls vorübergehend für den Dreh mit Papier- und Plastikmüll verschmutzt wurde.
Der Heizkörper steht wieder im Keller, das Einkaufswagerl wieder vorm Spar – der erste Drehtag wird für beendet erklärt.
Unsere Einreichung ist eine Mischung aus Video und Animation mit dem Titel „the butterfly“.
Das Video zeigt Umweltverschmutzung an Hand von Alltagsbeispielen und die Animation hebt die empfohlene, umweltbewusste Lebensweise hervor.
Leider beginnen wir erst jetzt aufgrund von Maturastress und Erkrankung mit dem Blog.