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Externe Module zur Erweiterung der Funktion
Heute möchte ich gerne einige Module vorstellen, um die sich der Life Guard erweitern lässt. Grundsätzlich muss davon ausgegangen werden, dass nicht alle Benutzer ein Mobiltelefon verwenden, das die benötigte Sensorik zur Verfügung stellt. Auch kann es vorkommen, dass manche Anwendungsfälle eine höhere Genauigkeit brauchen, die unter Umständen mit eingebauten Sensoren nicht erzielt werden kann. Dies stellt allerdings grundsätzlich nicht wirklich ein Problem dar, da es genügend externe handliche Module gibt, die kostengünstig zu erwerben sind und Dank Bluetooth einfach an ein Mobilfunkgerät gekoppelt werden können.
Sensoren zur Sturzerkennung

Bei der Sturzerkennung gilt: Je genauer die Messwerte und der dahinterstehende Algorithmus, desto fehlerfreier die Erkennung. Viele Mobiltelefone wie das HTC Touch Diamond oder Geräte der Samsung Omnia Serie stellen Beschleunigungssensoren zur Messung der eigenen Bewegung auf drei Achsen zur Verfügung. Allerdings ist der Zugriff auf diese Sensoren oft schwierig und auch die Abweichungen können oft größer als erwünscht sein. Für eine noch zuverlässigere Erkennung kann zum Beispiel ein Modul der Firma Xsens (XSens MTx) genutzt werden. Das Modul stellt driftfreie 3D Orientierung als auch kinematische Daten wie 3D Beschleunigung, 3D Rotation und 3D Daten zum erdmagnetischen Feld zur Verfügung.
Ortsbestimmung

Nicht alle Geräte haben ein internes GPS Modul und auch um Akkuleistung zu sparen ist es in machen Situationen empfehlenswert ein externes GPS-Modul zu nutzen. Bluetooth GPS-Mäuse gibts in allen Farben und Größen und sie sind meistens sehr preisgünstig zu erwerben. Wir haben unser System mit Geräten der Firma Holux (Holux GPSlim 236) getestet und sind begeistert. Das Modul liefert zum Teil nämlich auch Daten innerhalb von Geäuden, vorausgesetzt es befindet sich ein Fenster in dem Raum.

Für die Entwicklung der indoor-Ortung sollen vorzugsweise WLAN-Beacons verwendet werden. Bietet ein Gerät noch keine WLAN-Anbindung, so können externe Tags der Firma Ekahau genutzt werden. Diese Module bieten darüber hinaus Schnittstellen für Kommunikation und audiovisueller Signalisierung und kann in das Life Guard System integriert werden.
Weitere Module
Auch Bluetooth-Blutdruckmessgeräte, oder Module zur Messung von Blutzucker sind bereits als Armbänder o.Ä. erhältlich. Diese Anbindungen eigenen sich bestens für die Kombination mit dem Life Guard und werden bei der endgültigen Produktversion unterstützt werden. Der Kunde soll selbst entscheiden, welche Module er wie nutzen möchte. So soll es für verschiedene Module auch unterschiedliche Algorithmen geben, um den Life Guard konkret auf einen Anwendungsfall maßzuschneidern.