testKategorie: Technische Dokumentation
Der Prototyp
Allgemeines
Der Prototyp des Mobile Life Guard besteht grundsätzlich aus vier von einander unabhängigen Modulen, die den Kern der Mobilapplikation darstellen. Die Module wurden so konstruiert, dass jedes für sich genommen austauschbar ist und durch andere Module ersetzbar ist. Das ermöglicht eine Anpassung an diverse Spezialfälle bzw. erleichtert die Weiterentwicklung.
Das Konfigurationsmodul
Dieses Modul stellt dem Benutzer einen Dialog im Programm zur Verfügung um diverse Einstellungen zu machen. Die Konfiguration funktioniert über ein XML-Protokoll, das die Speicherung der Einstellungen erleichtert und den Startvorgang beschleunigt. Konfiguriert werden können beispielsweise die Sprache, in der der Life Guard betrieben werden soll, die GPS-Einstellungen (um verschiedene Geräte zu unterstützen) sowie die persönlichen Einstellungen. Bei Änderungen der Einstellungen lädt die Anwendung während der Laufzeit die neuen Konfigurationen aus der XML-Datei. Bei jedem Start der Anwendung werden diese Einstellungen abgeprüft und die Anwendung initialisiert mit ihrer Hilfe das komplette Programm. Das Konfigurationsmodul hat außerdem direkten Zugriff auf die SIM-Karte.
Das Datenbankmodul
Die Datenbank beim Life Guard wird nicht aus herkömmlicher Sicht - nämlich zur Speicherung vieler Daten - genutzt, sondern sie dient hauptsächlich dem Schutz der Benutzerdaten. Die über das Konfigurationsmodul eingegebenen Daten werden bei einem Klick auf Speichern umgehend an das Datenbankmodul weitergeleitet. Dieses schreibt die Daten ohne Verzögerung in eine verschlüsselte Datenbank, merkt sich dabei, ob der User überhaupt möchte, dass zusätzliche Daten von ihm für die Übertragung verwendet werden sollen. Die Werte der Datenbank kann nur das Datenbankmodul selbst speichern und auslesen. Somit wird der Zugriff von außen verhindert.
Das GPS-Modul
Das GPS-Modul liest unabhängig vom Programmstatus (also sobald der Life Guard aktiviert wird) GPS Positionen in einem regelmäßigen Intervall aus. Bei einem Fehler wird der Benutzer sofort informiert. In einer späteren Version ist geplant, dass der Benutzer selbst entscheiden kann, ob er eine Fehlermeldung erhalten möchte, oder ob Fehler einfach nur protokolliert werden sollen. Das GPS-Modul liefert dem Life Guard Controller GPS-Positionen und der Controller teilt dann dem Datenbankmodul mit, die Position mit einem Zeitstempel zu versehen und in die Datenbank zu speichern.
Das Notrufmodul
Wird ein Notruf abgesetzt, so beginnt das Notrufmodul mit dem Datenbankmodul zu kommunizieren, holt sich die vorhandenen Daten und überträgt diese über irgendeine verfügbare Verbindung (WLAN, GPRS, HSDPA, EDGE, ...) an den Notrufserver. Die Übertragung findet über SOAP-Messages statt, was bedeutet, dass die Daten verschlüsselt übertragen werden und somit ein Mithören verhindert wird. Tritt beim Versenden ein Fehler auf, so versucht das Notrufmodul solange einen Alarm zu übermitteln, bis eine positive Antwort des Servers zurück kommt.
Systemarchitektur
Wen es interessiert, der kann sich hier Blockdiagramme sowie die Systemarchitektur des ersten Prototypen ansehen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in den Dokumenten nicht die aktuellste Version des Life Guards dokumentiert ist, da uns dafür leider im Moment ein wenig die Zeit fehlt.
http://blogs.netdays.at/0809/media/blogs/MobileLifeGuard/TechDoku/Blockdiagramm_Client.pdf
http://blogs.netdays.at/0809/media/blogs/MobileLifeGuard/TechDoku/Blockdiagramm_Webservice.pdf
http://blogs.netdays.at/0809/media/blogs/MobileLifeGuard/TechDoku/Systemarchitektur_Client.pdf
http://blogs.netdays.at/0809/media/blogs/MobileLifeGuard/TechDoku/Systemarchitektur_Webservice.pdf