Interviews zum Projekt
Job4You | April 22nd, 2008Was habt ihr beim Musikvideo gelernt?
Was nehmt ihr daraus mit für euer weiteres Leben?
Wie war die Zusammenarbeit mit den anderen Jugendlichen?
Würdest du noch einmal so ein Video machen?
Sabrina Dür, 21
Wenn der Wille da ist, dann erreicht man das, was man möchte. Das ist besonders für das weitere Leben wichtig. Man sollte dranbleiben, wenn man etwas erreichen will. Wichtig ist auch, dass man seine Grenzen kennen lernt. Super war, dass wir Jugendlichen diese Chance bekommen haben. Die Teamarbeit war toll! Wenn wir wieder ein Video machen, dann sollten wir jedoch noch stärker zusammenarbeiten, da es immer wieder Jugendliche gibt, die nichts machen. Bei einem weiteren Video würde ich sofort mitmachen.
Manuela Büchel, 19
Wir konnten beim Videodreh hinter die Kulissen des Filmemachens schauen – wir haben selbst gefilmt. Im Video kommt auch gut heraus, wie es sein kann, wenn im Leben nicht alles rund läuft. Ich finde es super, dass sich Profis für solche Projekte stark machen und sich für uns einsetzen. Ich konnte mich in meine Rolle sehr gut hineinversetzen. Auf jeden Fall würde ich noch einmal so ein Video machen.
Pascal Moosbrugger, 17
Der Dreh zum Musikvideo war lustig. Wir hatten sehr viel Spaß! Cool war, dass wir an verschiedenen Orten das Material für unser Video filmen konnten. Schade war, dass wir mindestens zehn Stunden getanzt haben, aber im Video kommt dieser Tanz nur eine Sekunde vor! Ich würde sicher wieder ein Video machen, da für mich bei diesem Dreh alles gepasst hat.
Jacqueline Mangold, 17
Der Dreh war super. Ich habe für mich nicht so viel mitgenommen, aber ich bin überzeugt, dass man gemeinsam noch viel mehr erreichen kann. Die Zusammenarbeit mit den anderen Jugendlichen war gut. Ich würde auf jeden Fall noch einmal so ein Video machen – aber ich würde zur Abwechslung gerne mit anderen Jugendlichen arbeiten. Es war gut, dass uns Profis unterstützt haben!
Musikvideo
Job4You | April 22nd, 2008
Dieses Musikvideo wurde auf Initiative der Jugendlichen im Rahmen des Sozialkompetenztrainings erarbeitet.
Die Handlung ist frei erfunden und Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.
Die Jugendlichen haben ihr eigenes Leben reflektiert, das Drehbuch entworfen, gedreht, getanzt, choreographiert, gesungen, komponiert und musiziert.
Diese jungen Menschen haben gezeigt, welch großes Potential in ihnen steckt!
Präsentation des Musikvideos (28.02.2008)
Job4You | April 22nd, 2008Das Musikvideo wurde am 28. Februar 2008 im Rathaus Dornbirn in Anwesenheit von Bürgermeister Wolfgang Rümmele, AMS-Direktor Anton Strini, AMS-Regionalstellenleiterin Gabriele Willy, den aha-Koordinatoren Clemens Rüdisser und Veronika Drexel, Obmann Norbert Fußenegger, den Projektbegleitern Andy Sillaber und Martin Greil, der Geschäftsführung und den VorarbeiterInnen der Dornbirner Jugendwerkstätten und - last but not least - den Jugendlichen von den Jugendlichen selbst präsentiert.
Zwischenbericht zum Projekt (16.11.2007)
Job4You | April 22nd, 2008Verlauf:
Die Projektumsetzung läuft wie geplant. Die Gruppe der Jugendlichen wird in der Vorbereitung und Umsetzung ihrer Ideen, wie vorgesehen, fachlich begleitet.
Die Beteiligung weiterer Jugendlicher bei der Erarbeitung des Inhaltes und bei den Dreharbeiten ist sehr gut gelungen. Es sind laufend zwischen 12 und 17 Jugendliche beteiligt. Die Arbeitstreffen erfolgten einmal wöchentlich und dauerten je nach Arbeitsanforderung zwischen 4 und 7 Stunden.
Zusammenarbeit/Teamarbeit:
Die Zusammenarbeit der Jugendlichen mit den Experten Andy Sillaber (Videoproduktion, www.sillaber-mayr.at) und Martin Greil (Musik, www.martinegreil.com) ist von großer gegenseitiger Wertschätzung und Respekt geprägt. Organisatorisch wurden sie von Christiana Beer und Florian Halbeisen unterstützt. Die weiteren Projektschritte wurden regelmäßig im Team besprochen.
TeilnehmerInnen/Veränderungen:
Drei der ursprünglichen Team-Mitarbeiterinnen sind aufgrund geänderter Lebensumstände vorzeitig ausgeschiedenen. Sie wurden durch Atila Kiran, Simon Aichwalder und Selina Setz ersetzt. Zusätzlich wurde das Projektteam auch mit Florian Halbeisen (Sozialarbeit-Student der Fachhochschule Vorarlberg) ergänzt.
Jugendliche drehen ein Musikvideo!
Job4You | April 22nd, 2008In den Dornbirner Jugendwerkstätten (kurz: DJW) arbeiten Jugendliche verschiedenster kultureller Zugehörigkeit. Das Gemeinsame ist, dass sie alle von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen waren und nun gemeinsam versuchen, neue Perspektiven zu entwickeln.
Die jugendlichen MitarbeiterInnen der DJW hatten die Idee, sich mit dem Thema Jugendarbeitslosigkeit/soziale Benachteiligung/Perspektiven/Chancen auseinanderzusetzen und ein Video darüber zu gestalten.
Im September 2007 wurde die Umsetzung des Projekts gestartet. Begleitet von einem Filmemacher, Musiker und SozialarbeiterInnen von Fachleuten (Filmemacher, Musiker, SozialarbeiterInnen) wurde der Inhalt und das Drehbuch erarbeitet. Texte, Lieder, Tanzeinlagen und die schauspielerische Darstellung wurden in Workshops ausgearbeitet, trainiert und gefilmt.
Die Projektgruppe setzte sich aus inländischen Jugendlichen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zusammen (z.B. aus der Türkei, den Ländern Ex-Jugoslawiens, Südamerika, Deutschland). In den Workshops wurde die eigene Lebensgeschichte reflektiert sowie die unterschiedlichen Voraussetzungen und Benachteiligungen von Jugendlichen mit fremder Herkunft behandelt. Gegenseitiges Verständnis und Einblick in andere Lebensrealitäten wurden ermöglicht und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet.
Im Video werden die soziale Isolation und Benachteiligung Langzeitarbeitsloser sowie die Gefahr des Abrutschens in die Kriminialität aufgezeigt. Im Film stehen sich anfangs zwei Jugendgruppen mit unterschiedlicher Lebenssituation gegenüber - sie treffen in der Freizeit aufeinander. Nach anfänglicher aggressiver Auseinandersetzung finden sie Kontakt und versuchen, gemeinsam einen neuen Weg zu gehen. Die arbeitslosen Jugendlichen nehmen eine Arbeitsstelle in den DJW an und erleben wieder soziale Integration und Zugehörigkeit.